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Aus der Chronik des Ammersee-Amper-Sängerkreises

Wo und warum hat es begonnen?

Nicht die Lokalbahn von Luwdig Thoma, sondern die Ammerseebahn zwischen München und Herrsching, heute eine S-Bahn, bildete das Band, das am 22. Mai 1921 insgesamt 14, überwiegend Männerchöre, zur Gründung in Weßling zusammenführte. Nach dem Ersten Weltkrieg sollten wieder fröhliche Lieder erklingen und zudem die einzelnen Gesangsvereine eine engere musikalische und organisatorische Zusammenarbeit erfahren.

Die Gründungsvereine des Jahres 1921
MGV D’Starzeltaler, Alling MGV Gilching
MGV „Germania“, Aubing MGV Liederkranz „Auf freier Höh“, Hechendorf
MGV Emmering MGV Inning a.A.
MGV Kientaler Sängerbund, Erling MGV Liederkranz Eintrachtshausen, Oberalting-Seefeld
MGV Herrsching MGV Sängerlust, Oberpfaffenhofen
MGV Frieding MGV Weßling
MGV „Frisch auf" Germering MGV „Waldvögel“ Neu-Aubing

Mit dem Hauptlehrer Franz Krämer als Vorstand und Herrn Prof. Schmidt aus Aubing als „Gauchorleiter“ begann die über 90jährige Geschichte des heutigen Ammersee-Amper-Sängerkreises. 1922 mit dem ersten „Gausingen“ trat der Sängerkreis dem Bayerischen Sängerbund bei. Am 4. März 1928 wurde Dr. Pfanner aus Argelsried zum 1. Vorsitzenden gewählt, dessen Amtszeit bis 1965 währte. Obwohl die Sängervereinigung politisch neutral war, konnte sie sich der Gleichschaltung und Politisierung der Naziherrschaft nicht entziehen. Auf Initiative des MGV „Frisch auf“ Germering kam es am 22. Jan. 1950 zur Neugründung nach dem 2. Weltkrieg. In den Folgejahren stieg bis 1961 die Anzahl der Vereine auf 23 und die Sängerschar auf 652. 1965 wurde Rudi Schlicht zum Nachfolger von Prof. Pfanner gewählt. Er führte den Sängerkreis bis 1983, als Emil Solinger aus Puchheim nachfolgte.

Nach der Bildung des Sängerkreises Starnberg am 24. Jan. 1990 führte Emil Sollinger als Vorsitzender mit Paul Weigl aus Jesenwang als Kreischorleiter, den AASK weiter. Dem Sängerkreis Starnberg schlossen sich 18 Vereine an, 12 Vereine verblieben, zusammen mit dem MGV „Germania“ Aubing, an der historischen Wurzel, sodass am 19. Juni 1991 in Moorenweis das erste Kreissingen des neuen Sängerkreises stattfinden konnte. 1992 trat Eduard Huber die Nachfolge von Emil Sollinger an. Die überarbeitete Satzung und das neue Vereinsemblem sowie das Vereinsabzeichen wurden 1996 von den Mitgliedern beschlossen.

Einen besonderen Stellenwert haben auch die Konzertreisen des AASK-Projektchores, an denen jeweils 70 – 100 Sänger und insgesamt 100 – 170 Teilnehmer auf Reisen gingen:

1993 Kalifornien USA: Los Angeles, Phönix, San Franciso 1. Chorleiter: Paul Weigl
2. Chorleitung: Christl Steck
1996 West-Kanada: Vancouver, Calgary, Victoria 1. Chorleiter: Paul Weigl
2. Chorleitung: Hubert Gonschior
1999 Ost-USA mit Kanada: Buffalo, Toronto, Kitchener, Montreal 1. Chorleiter: Paul Weigl
2. Chorleitung: Joachim Dorfmeister
2002 Andalusien: Granada, Sevillia, Ronda 1. Chorleiter: Paul Weigl
2. Chorleitung: Caroline Lichtinger von Stein
2005 Irland: Rundreise mit 5 Konzerten 1. Chorleiter: Paul Weigl
2. Chorleitung: Caroline Lichtinger von Stein
2008 Balticum / St. Petersburg: Vilna, Riga, Tallin 1. Chorleiter: Paul Weigl
2. Chorleitung: Hans Scherm
2011 Müritz / Rügen: Stralsund, Wolgast 1. Chorleiter: Paul Weigl
2. Chorleitung: Hans Scherm

Die organisatorische Leitung hatte bei allen Reisen der 1. Vorsitzende des AASK Eduard Huber.

Am 26. Juni 2011 konnte der Sängerkreis sein 90-jähriges Jubiläum mit einem festlichen Konzert in der Klosterkirche Fürstenfeld feiern. Der langjährige und verdiente Kreischorleiter, Paul Weigl wurde am 20. April 2013 zum Ehrenkreischorleiter des AASK ernannt. Seine Nachfolge übernahm Caroline Lichtinger von Stein. Der Sängertag am 13. Februar 2016 wählte Eduard Huber zum Ehrenvorsitzenden. Zum Jahresbeginn 2016 gehören dem AASK insgesamt 17 Vereine mit 25 Chören und insgesamt 956 aktiven Sängerinnen und Sängern an. Stand die Pflege des vaterländischen Liedgutes, neben der Pflege der Geselligkeit und dem Abbau der Standesunterschiede in den Gründungsjahren im Vordergrund, so hat sich das musikalische Repertoire im Zeitablauf stetig erweitert. Heute werden sowohl das geistliche Lied, Volkslieder aus dem In- und Ausland, aber auch frühere Schlager und Gospels, zusammen mit der zeitgenössischen Chormusik gepflegt. Dabei wird die klassische Chorliteratur ebenso gepflegt, wie Wert auf die Stimmbildung gelegt wird.